Schwusos Bremen auf gutem Weg

In Kürze wird sich der Bremer Ableger des Arbeitskreises  „Schwusos in der SPD“ gründen. Am Dienstag traf sich eine Gruppe Interessierter mit Detlef Gerberding, stellvertretender Bundesvorsitzender der Schwusos, und beschloss, möglichst bald eine erste öffentlichkeitswirksame Aktion zum „International Day Against Homophobia“ (IDAHO) am 17. Mai durchzuführen.

Für eine mögliche Zusammenarbeit konnten bereits zwei Kooperationspartner gewonnen werden, das Bremer Szenelokal „Friends“ sowie das „Rat & Tat Zentrum für Schwule und Lesben e.V.“.

Björn Hoops und Hannes Grosch mit Franz MünteferingIm Anschluss an das erste Treffen besuchten die Teilnehmer den Auftritt Franz Münteferings zur Einstimmung auf den Wahlkampf in der Bremer Überseestadt. Der Parteivorsitzende betonte im persönlichen Gespräch mit Björn Hoops und Hannes Grosch nocheinmal, dass es für ihn inakzeptabel ist, wenn Menschen mit anderer sexueller Orientierung diskrimiert werden. Daher setzt sich die SPD auch in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2009 für das Gleichheitsprinzip ein.

In Bremen wurde hierzu bereits ein wichtiger Schritt unternommen. Am Mittwoch beschloss die Bremische Bürgerschaft mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linken und FDP eine Änderung der Landesverfassung in zweiter Lesung, sodass nun neben der Schutzbedürftigkeit der Ehe auch der Schutz von eingetragenen Lebenspartnerschaften gewährleistet wird.

Über die die Verfassungsänderung ablehnenden Abgeordneten der CDU sagte Björn Tschöpe aus der SPD Bürgerschaftsfraktion: „Für Sie gibt es einen verfassungsrechtlichen Unterschied zwischen der Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften, für den Rest des Hauses gibt es diesen Unterschied nicht. Wir wollen eine Gleichstellung.“

Die Schwusos sind offen für alljene, die sich gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender engagieren wollen. Treffen sollen von nun an alle zwei bis vier Wochen stattfinden.

Kontakt:

Hannes Grosch – grosch@jusos-bremen-stadt.de


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