Bericht vom Bundeskongress

Vom 19.-21.Juni fand unter dem Motto „Gemeinsam mehr“ in München der Bundeskongress der Jusos statt.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung stand die Neuwahl des Juso Bundesvorstandes im Mittelpunkt des Kongresses.

Die bisherige Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel wurde mit einem, für Juso-Verhältnisse, sehr gutem Ergebniss von 69 Prozent der Stimmen, für weitere zwei Jahre gewählt. Franziska machte in ihrer Rede deutlich, dass die SPD die volle Unterstützung der Jusos bei den anstehenden Wahlen habe, forderte aber auch ein entschlosseneres Eintreten für soziale Gerechtigkeit und eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte.

Ebenfalls wiedergewählt wurde die Bundesgeschäftsführerin Katrin Münch, sie erhielt 79 Prozent der Stimmen. Ebenso wie Franziska betonte sie in ihrer Bewerbungsrede, die Eigenständigkeit der Jusos und forderte die Jusos müssten für „die junge Generation ein Sprachrohr sein“. Dies müsse sich auch im Jugendwahlkampf wiederfinden.

Als stellvertretende Bundesvorsitzende wurden Ralf Höschele (Berlin) , Sonja Pellin (Rhl.-Pf.), Simone Burger (Bayern) und Michael Clivo (Saarland) wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Bettina Schulze (Ba.-Wü.), Sascha Vogt (NRW), Martin Margraf (Thüringen) und Sina Tiedke (NRW).

Aus Sicht der Bremer Jusos ist der Münchner Bundeskongress zwiespältig zu sehen. Einerseits haben wir uns inhaltlich an vielen Stellen Akzente setzten und unser Antrag zur Arbeitsversicherung wurde, nach kontroverser Debatte, mit großer Mehrheit verabschiedet. Andererseits hat der Bundeskongress aber auch deutlich gemacht, dass es im Verband an vielen Stellen inhaltlich und kulturelle teils erhebliche Differenzen gibt.

Das Beschlussbuch könnt ih euch hier runterladen.

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