Bewegende Mahnwache gegen Atomkraft

Kurzfristig wurde in ganz Deutschland von der Anti-AKW-Organisation „ausgestrahlt“ zu Mahnwachen gegen Atomkraft und im Gedenken an die Opfer der Katastrophen in Japan aufgerufen. Die Übersichtskarte auf der Homepage des Bündnisses, dem auch wir Jusos angehören, war schnell übersät mit blauen Punkten, die geplante Mahnwachen anzeigten. Ebenfalls kurzfristig riefen wir wie viele andere zur Teilnahme auf. Per Twitter und Facebook wurden die Zusagen binnen Stunden unüberschaubar. Ein derart starkes Solidargefühl erlebt man nicht aller Tage.


Spontan organisiert und voller Menschen


Unüberschaubar dann die Menschenmenge auf dem Marktplatz. Für alle, die über die Jusos davon erfahren und sich vernetzt hatten, unmöglich, sich zu finden. An Gemeinschaftsgefühl mangelte es aber nicht. Auf den Treppen der Bürgerschaft enthüllten SPD und Grüne nebeneinander Transparente gegen die Nutzung der Kernkraft. Mit einer Schweigeminute endete dann die Rede von Bürgermeister Jens Böhrnsen. Er hatte sichtlich emotional zu mehr Demut vor der Natur aufgerufen und gefordert, die Lebenslüge der sicheren Atomenergie einzugestehen. Viele junge Menschen legten anschließend im Gedenken an die Opfer Kerzen und Blumen auf den Bürgerschaftstreppen nieder.


Jens Böhrnsen: Mehr Demut vor der Natur


„Abschalten, abschalten!“ skandierten die Menschen anschließend vor der Parteizentrale der Bremer CDU. Dorthin zog der bunte Protest in einem spontanen Demonstrationszug nach Ende der Mahnwache.


Bunt und zahlreich: Protest gegen Atomkraft

Mit Kerzen und Blumen drückten die Menschen spontan ihr Mitgefühl aus.

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