Jusos Bremen wählen neuen Landesvorstand

Jusos wollen Senat kritischer begleiten: Mehr Teilhabe für Alle, mehr Einnahmen für Bremen.

Die JungsozialistInnen im Land Bremen wollen die Arbeit des rot-grünen Senats künftig enger begleiten und dafür den Schulterschluss mit Gewerkschaften und anderen Bündnispartnern suchen. Das war der Tenor ihrer Landesmitgliederversammlung am Sonnabend. „Unser Anspruch: Solidarität!“ lautet das Motto des von den Mitglieder aus Bremen und Bremerhaven für die nächsten beiden Jahre beschlossenen Arbeitsprogramms. Um soziale Teilhabe für Alle zu ermöglichen, brauche Bremen dringend mehr Einnahmen. Neben einer Abkehr von Steuergeschenken der schwarz-gelben Bundesregierung bedürfe es auch eigener Anstrengungen in Bremen: „Alles andere als eine zügige Anhebung der Gewerbesteuer in Bremen auf die Hebesätze vergleichbarer Städte wäre unverständlich“, so der neu gewählte Landesvorsitzende Falk Wagner .

Der 22-jährige Sozialpolitikstudent löste mit seiner Wahl auf der Landesmitgliederversammlung Sarah Ryglewski ab, die mittlerweile als Bürgerschaftsabgeordnete und stellvertretende SPD-Landes-vorsitzende tätig ist und nicht wieder angetreten war. Zu stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden wurden Raik Borsdorf (Bremen-Nord), Kevin Lenkeit (Bremerhaven), sowie Kerstin Vennemeyer (Bremen-Stadt) gewählt. Als BeisitzerInnen komplettieren Natascha Fischer, Janne Herzog, Nesrin Nasser, Steffen Niehaus und Stefan Weger den Landesvorstand, der zum ersten Mal von allen Juso-Mitgliedern direkt gewählt werden konnte.

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