Neue Senatorin: Jetzt durchstarten in der Bildungspolitik!

Neue Bildungssenatorin Quante-Brandt: Jusos erwarten künftig bessere Kommunikation mit SchülerInnen

Von der Neubesetzung im Bildungsressort erhoffen sich die Bremer JungsozialistInnen künftig eine bessere Kommunikation der Behörde mit SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. „Es ist kein Geheimnis, dass es in der Vergangenheit Auseinandersetzungen zwischen Jusos und der Bildungssenatorin darüber gab, ob die Anliegen der Betroffenen ernst genug genommen werden“, so der Juso-Landesvorsitzende Falk Wagner. „Wir wünschen uns, dass Eva Quante-Brandt hier ein klares Signal setzt.“

Der Rücktritt Jürgens-Piepers müsse nach Ansicht der Jusos aber auch „ein Signal sein, die chronische Unterfinanzierung des Bildungssektors zu überwinden.“ Einführung der Oberschule, Ausbau der Ganztagsschule und die Inklusion bezeichnen die JungsozialistInnen als „goldrichtige Reformen“, die aber ausreichende Mittel benötigten. „Es wird nicht darüber zu reden sein, ob, sondern wie dies im Haushalt gewährleistet werden kann“, sagte Wagner weiter. Eine bessere Lernmittelausstattung, weitere Verringerung der Schüler-Lehrer-Relation und kostenloses Schulmittagessen seien notwendige Investitionen, um Bildungserfolg und sozialen Zusammenhalt zu stärken. Gleichzeitig müsse der konsequente Kurs, keine neuen Privatschulen zuzulassen, fortgesetzt werden.

Von der ehemaligen Bremer Juso-Landesvorsitzenden Quante-Brandt erwartet man sich auch die endgültige Umsetzung einer Bremer Juso-Initiative: „Wir erwarten Unterstützung der künftigen Senatorin für eine Zivilklausel im Hochschulgesetz.“

Forderungen der Jusos und Juso-SchülerInnen an die neue Bildungssenatorin (PDF)
Pressemitteilung (PDF)

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