Studierendenwohnheime: Nicht reden, sondern fördern und bauen!

Jusos Bremen: Förderung zum Bau von Studierendenwohnheimen ins Wohnraumförderungsprogramm

Waller Wied, Emmy-Noether-Straße und Hohentorsplatz – diese Orte werden immer wieder als potentielle Standorte von Studierendenwohnheimen in Bremen ins Spiel gebracht. Baubeginn? Unbekannt! Die Jusos Bremen hoffen dabei auch auf die heutige Sitzung der Baudeputation.

„Es kann nicht sein, dass seit über einem Jahr von der Realisierung neuer Studierendenwohnheime gesprochen wird und nichts passiert. Der Wohnheimbau muss gefördert werden, so wie das beim privaten Wohnungsbau bereits erfolgt. Die Förderung von Wohnheimplätzen gehört ins Wohnraumförderprogramm Bremens. Jens Böhrnsen hat uns in Aussicht gestellt, dass dies schnell geprüft werden würde. Das war vor 9 Monaten. Jetzt sollte der Bausenator endlich eine Antwort geben“, so David Ittekkot, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Bremen. „Dass hier endlich Pläne präsentiert werden, wann und wie gebaut werden soll, ist längst überfällig!“ Denn in diesen Tagen beginnen an den Hochschulen im Land Bremen wieder die Vorlesungen – mit vielen Erstsemestern, die nach bezahlbarem Wohnraum suchen – und das auf einem bereits angespannten Wohnungsmarkt.

„Für uns ist das ein Armutszeugnis der bremischen Baupolitik. Hier hätte viel eher gehandelt werden müssen – gerade weil die Versorgung an Wohnheimplätzen in Bremen im Bundesgebiet mit 6,39 % am unteren Ende liegt!“, so Ittekkot.
Deshalb fordern die Jusos Bremen eine rasche Antwort zu dem Planungstand dieser drei Projekte und die Aufnahme einer entsprechenden Förderung von Wohnheimplätzen in das Wohnraumförderprogramm. Ittekkot: „Wir hoffen da auch auf die heutige Sitzung der Baudeputation, da das Programm auf der Tagesordnung steht! Denn nur mit einer entsprechenden Förderung können langfristig weitere, bezahlbare Plätze in benötigter Größenordnung entstehen.“

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