Auf ihrer am Samstag stattgefundenen Landesmitgliederversammlung haben die JungsozialistInnen Bremen den 25-jährigen Psychologiestudenten David Ittekkot einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Damit löst er Falk Wagner ab, der dieses Amt die letzten drei Jahre bekleidete. Außerdem wurden Aygün Kilincsoy (Bremen-Stadt) sowie Janina Brünjes und Marcel Englisch (beide Bremerhaven) zu stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.

David Ittekkot betonte, dass die Jusos die Bremer Landespolitik auch weiter begleiten müssen und werden. »Wir Jusos müssen weiter der Stachel im Fleisch der SPD sein und uns in Bremen und darüber hinaus für eine linke Politik einsetzen«, so Ittekkot. Dies drückt sich auch in den beschlossenen Anträgen aus: Neben einem humanen und uneingeschränkten Bleiberecht für alle fordern die Jusos unter anderem, dass Digitalisierung Einzug in die Bremer Schulen hält.

In der Debatte um die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen machte Ittekkot klar, dass die eine Schule für Alle weiterhin das Ziel sein muss und eine Verlängerung des Schulkonsens kein Selbstzweck sein darf. Außerdem kritisierte er die uninspirierte Wissenschaftspolitik und forderte mehr günstigen Wohnraum für junge Menschen.

Darüber hinaus gilt es noch eine Mammutaufgabe zu bewältigen: Der Bundeskongress der Jusos findet im November diesen Jahres in Bremen statt. Dieser muss von den Jusos Bremen mit viel Engagement und Motivation organisiert und ausgerichtet werden.