Partei muss sich gegen rechte Parolen in ihren Reihen wehren – mit allen Mitteln.

Anlässlich des Gesprächs am kommenden Freitag zwischen dem Bremer Bürgerschaftsabgeordneten Martin Korol und dem SPD-Fraktionsvorstand zu seinen rassistischen Aussagen erklären gemeinsam der Juso-Landesvorsitzende Falk Wagner, der Vorsitzende der Jusos Bremen-Stadt, Ali-Aygün Kilincsoy, und der Vorsitzende der Jusos Bremen-Nord, Raik Borsdorf:

»Wir Jusos kämpfen gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit. Wir sind Mitglieder der SPD, weil ihre Politik Ungleichheiten zwischen den Menschen überwinden will. Genauso wie die vorherigen „Einfälle“ des Blumenthaler Ortsamtsleiters Peter Nowack, verstoßen auch die jüngsten Äußerungen von Martin Korol gegen diesen Grundsatz unserer Partei! Für uns steht fest: Wir haben die Schnauze voll!
Viele Ehrenamtliche kämpfen in Jusos und SPD täglich für die Idee der Gleichheit aller Menschen. Diese harte Arbeit zerstören ein paar Geltungssüchtige mit völlig unreflektierten Aussagen. All das werden wir keinen Moment länger akzeptieren. Es spielt für uns keine Rolle, ob es dabei um Parties auf NS-Gedenkstätten, Forderungen nach Sippenhaft oder Parolen gegen Minderheiten geht. Uns ist auch egal, ob es aus politischer Überzeugung, Geltungssucht oder aus purer Dummheit getan wird. Wer in der SPD nicht antirassistisch denkt, wer nicht allen Menschen unabhängig ihrer Herkunft ein besseres Leben ermöglichen will, hat sich in der Partei geirrt. Wer das nicht selbst erkennen kann oder erkennen will, muss eben rausgeworfen werden. Für Rassismus ist in der SPD kein Platz!«

Pressemitteilung als PDF